Sebastian Zündorf



Herzlich Willkommen!

Haben Sie eine fotografische Herausforderung? Etwas, das über 'anlegen und auslösen' hinausgeht? Hohe Qualitätsanforderungen? Hier sind Sie richtig.

Auch und gerade zu Zeiten in denen Photoshop & Co. allgegenwärtig sind, lege ich größten Wert darauf, bereits bei der Aufnahme dem gewünschten Endergebnis so nahe zu kommen, dass umfangreiche Nachbearbeitungen kaum noch nötig sind. Abgesehen von Ausflecken und der Anpassung an das Zielmedium.


Hier geht's direkt zum Portfolio:

1
2
3
4
5
6
7


 

Aufnahmeformate

Je nach Anwendung stehen vier primäre Kamerasysteme zur Verfügung:

Kleinbild / 35mm analog
Schneller, exakt sitzender Autofocus, schneller Filmtransport und höchste Robustheit: Die Nikon F5 kommt immer dann zum Einsatz, wenn es um schnelle Reaktion geht. Reportage, Event und Konzert sind nur einige Beispiele dafür. Lichtstarke Nikon-Objektive sorgen für scharfe und kontrastreiche Bilder.
Die Rollei 35S dient als Ergänzung und liefert mit ihrem 40mm Carl Zeiss Sonnar gestochen scharfe Bilder auch dann, wenn es unauffällig sein soll. Sie ist bis heute die kleinste vollmechanische Kleinbildkamera der Welt.

Mittelformat 6x6
Mein Hauptwerkzeug in Form der Rolleiflex 6008 | 2 integral vereint das Beste aus beiden Welten. Die Objektive stammen von Carl Zeiss und Schneider Kreuznach. Ein großes Format von fast 6x6cm Negativfläche liefert Auflösung und Tonwertreichtum sowie hervorragende Scaneigenschaften. Dabei ist die Kamera noch relativ kompakt und mobil. Zumindest verglichen mit dem

Großformat 4x5" / 9x12cm
Primär im Studio, aber auch immer wenn es um höchsten Detailreichtum, beste Tonwerte und die Möglichkeit zur perspektivischen Korrektur direkt an der Kamera geht, kommt die Fachkamera zum Einsatz. Die Plaubel Peco Supra II ermöglicht umfangreiche Verstellungen und liefert Negative oder Dias im Format 4x5" bzw. 9x12cm. Dabei sorgen Plaubel- und Rodenstock-Objektive für die nötige optische Präzision.

35mm digital
Mit der Nikon D700 steht eine hochwertige und robuste DSLR-Ausrüstung zur Verfügung. Eingesetzt wird dieses System vor allem für Produktfotos oder wenn die Lichtverhältnisse bei available Light die Grenzen des analogen Films überschreiten würden.


 

Fotolabor und hybrid-digitaler Workflow

Beste Qualität durch eigenes Labor und starke Partner

Schwarzweiß
Alle Schwarzweiß-Materialien werden generell im Haus entwickelt und vergrößert. Im Gegensatz zum standardisierten Farbdiaprozess E-6 lassen sich allein durch unterschiedliche Entwickler beim Schwarzweißfilm vollkommen andere Looks erzielen. Starkes Korn und harte Kontraste für Street-Fotografie? Feinstes Korn und sanfte Tonwertübergänge für Portraits? Alles eine Frage der Verarbeitung.
Bei der Handvergrößerung lassen sich vom gleichen Negativ ganz unterschiedliche Prints erzielen.
Im Labor stehen LPL/Jobo und Durst Vergrößerer und Objektive von Nikon, Schneider und Rodenstock zur Verfügung. Adox MCC, Ilford Multigrade IV und Bergger Prestige Papiere liefern konstante Ergebnisse im Positivprozess.
Wenn es schnell gehen muß, können PE-Abzüge bis zum Format 24x30 auch innerhalb von ca. 9 Minuten in der Maschine trocken-zu-trocken entwickelt werden.

Farbdia
Die Entwicklung von Farbdiamaterial in Formaten von Kleinbild bis 4x5" erfolgt unter kontrollierten Bedingungen ebenfalls zu großen Teilen im eigenen Labor.
Größere Aufträge werden im Fachlabor Photo Studio 13 im Hänger entwickelt.

Farbnegativ
Mein Partnerlabor für den C-41 Prozess verfügt über bestens gewartete Agfa Entwicklungsmaschinen und liefert auf seinen Fuji Frontier Scannern atemberaubende Scans bis zum Format 6x9. Jörg Bergs ist selbst Fotograf und hat sich mit Mein Film Lab einen zuverlässigen Entwicklungs- und Scanservice aufgebaut, der seinesgleichen sucht.

Digital
Meine Workstations sind mit aktuellen Versionen von Adobe Photoshop CC und Lightroom ausgestattet. Die Eizo und Lenovo Monitore werden wöchentlich mit einem Datacolor Spyder4 Elite kalibriert, um farbtreu arbeiten zu können.
Digitales Material kann bei Bedarf auf Fuji Frontier Printern ausbelichtet oder auf Epson Tintenstrahldruckern großformatig gedruckt werden. Auch auf Baryt-Papieren.


 

Warum Film?

Es gibt viele gute Gründe, auf Film zu fotografieren. Ein paar meiner persönlichen:

Konzentration
Digitale Spiegelreflexkameras lenken oft vom Motiv ab. Digital wird man häufig verleitet, auf's Display zu schauen und vermeintlich wichtige Korrekturen vorzunehmen. Analog darf man sich voll und ganz auf seine Fähigkeiten verlassen und auf das Geschehen, die Gestaltung, den Ausschnitt konzentrieren. Gerade bei Konzerten und anderen Events kommt es darauf an, im entscheidenden Moment schussbereit zu sein. Oftmals erwische ich bei solchen Gelegenheiten Momente, die kein Anderer fotografiert hat.

Look & Feel
Jeder Film hat seinen ganz eigenen Charakter. Reportage und Street schreien förmlich nach Kodak Tri-X in D-76, Portra liefert traumhafte Hauttöne. Ilford Pan F und Agfa APX 100 ergeben im richtigen Entwickler feinste Grauwerte mit tiefem Schwarz und weißen Highlights. Fuji Velvia und Agfa RSX II machen jede Landschaft mit ihren satten Farben zu einer Augenweide.

Fachkamera
Bisher gibt es keine (bezahlbaren) digitalen Sensoren, die in der Lage wären, das komplette Bildfenster einer 6x6 Mittelformatkamera abzudecken. Von der 4x5" Fachkamera ganz zu schweigen. Zwar liefern moderne Digitalrückteile in 4,5x6 atemberaubende Auflösungen und Dynamik - aber die Möglichkeiten der Fachkamera lassen sich damit nur in Teilen bzw. Ausschnitten nutzen. Gerade bei der Architektur- und Produktfotografie kommt es aber auf die korrekte Wiedergabe von Proportionen an. Die nötigen Verstellmöglichkeiten zur Perspektivkorrektur kann nur eine Fachkamera bieten. Und die ist - bis auf wenige sehr teure Ausnahmen - nach wie vor auf Planfilm angewiesen. Großformatdias eignen sich übrigens ganz hervorragend für die Reproduktion.

info@zuendorf-foto.de - Grevenbroicher Str. 8, 41363 Jüchen - +49 177.4953002